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Aus zwei Freileitungen wurde eine

Im Auftrag eines Übertragungsnetzbetreibers baute EQOS Energie eine 380.000-Volt-Freileitung zwischen den Umspannwerken Gütersloh und Leopoldshöhe-Bechterdissen. Diese verläuft parallel zu einer 220.000 Volt-Freileitung bis zum Umspannwerk Bielefeld-Ost.

Ziel des Projektes war es, die neue Höchstspannungstrasse mit einer bestehenden 110 kV-Leitung zusammenzulegen. Da die Umbaumaßnahmen eine angrenzende Autobahn kreuzten, musste diese für die Arbeiten zwei Mal gesperrt werden. In den je 15 minütigen Verkehrspausen konnten die Freileitungsmonteure die Leiterseile von den Masten abseilen und kappen.

14 Leiterseile auf der Hochspannungstrasse zwischen Mast 39 und 40 mussten die Monteure während der Sperrung ablassen, darunter auch ein Erdseil, das zum Schutz gegen direkte Blitzeinschläge oberhalb von Hochspannungs-Leitungen gespannt wird, und ein Lichtwellenleiter. Insgesamt wurden 86 Masten demontiert und 48 neu gebaut. Bis Oktober 2014 dauerten die Arbeiten auf der 15 Kilometer langen Strecke von Senne bis Bechterdissen. Januar 2015 wurde der erste Teilabschnitt bis zum Umspannwerk Süd fertiggestellt.

Leistungen im Überblick

  • 70 km Freileitungsbau
  • 9.400 m³ Beton
  • Demontage von 86 Masten
  • Errichtung von 48 neuen Masten
  • 385 km neue Leitungsseile

Faktenbox

Kunde:
Übertragungsnetzbetreiber

Errichtungsort:
Gütersloh, Deutschland