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Eisenbahnstrecke Nürnberg – Fürth: Größter Umbau seit Bestehen

Im Jahr des 175-jährigen Jubiläums der ersten Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth startete der größte Umbau seit Bestehen der Strecke. Im Zuge der ABS Nürnberg – Ebensfeld und dem Ausbau der S-Bahn in Franken wurde der Streckenabschnitt Bahnhof Fürth Hauptbahnhof und freie Strecke Fürth – Vach neu geplant. Zusätzlich wurde die vorhandene Oberleitungsanlage in Teilen komplett erneuert bzw. auf neuen Gleistrassen errichtet. Der Neubau der Oberleitung erfolgte parallel zum Gleis und Tiefbau. Im Bahnhof Fürth wurden die Quertragwerke im Bahnsteigbereich komplett getauscht.

Ziel war die Errichtung des S-Bahn-Betriebs zwischen Nürnberg – Erlangen – Forchheim. Hierfür wurde im Bahnhof Fürth ein neues S-Bahn-Gleis mit allen dazugehörigen Anpassungen in der Bestandsanlage errichtet. Durch das feste Tragseil und den betrieblichen Pausen musste der logistische Aufwand minutiös geplant werden.

Aufgrund der verschiedenen Baugründe sind mehrere Gründungsarten, wie beispielsweise Ramm- und Bohrgründungen sowie Ortbeton- und Felsgründungen, zum Einsatz gekommen. Die Maste auf der freien Strecke wurden in die Lärmschutzwand integriert. Zur Realisierung des Projektes waren bis zu 60 Monteure gleichzeitig im Einsatz.

Leistungen im Überblick

  • 30 km Planung, inkl. Zwischenzustände
  • 170 Gründungen und Maste, 8 km Bahnenergieleitung
  • 400 Ausleger, 35 Mehrgleisausleger
  • 24 km Neubau Oberleitung, 6 km Oberleitung anpassen
  • 20 Quertragwerke, 10 Quertragwerke Rückbau

Faktenbox

Kunde:
Verkehrsunternehmen

Ausführungszeitraum:
Januar 2010 bis Dezember 2011

Errichtungsort:
Nürnberg – Fürth, Deutschland