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„Das Know-how steht im Vordergrund“

Susann hat ihren Dienstsitz im deutschen Radebeul und betreut Baumaßnahmen in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

Interview mit Bauleiterin Susann über ihre Arbeit für die Telekommunikationsbranche

Susann, Bauleiterin im Geschäftsfeld Kommunikationstechnik, ist regelmäßig auf Masten,
Dächern und Kirchen unterwegs, um in bis zu 60 Metern Höhe für Kunden und Partner technische Lösungen zu erarbeiten und umgesetzte Baumaßnahmen zu übergeben. Mit hohem Engagement und Leistungsbereitschaft hat sie als eine von wenigen Frauen Karriere in einer Männerdomäne gemacht.

Der typische Arbeitstag ist sehr abwechslungsreich. Er steckt zum Großteil voller Herausforderungen, gepaart mit einem gesunden Anteil Stress. Da wir alle Bauprojekte von A bis Z begleiten, können jederzeit kurzfristig Änderungen auftauchen: Das reicht von unerwarteten Planungsbehinderungen, kurzfristig notwendigen Begehungen bis zu Klärungsbedarf bei technischen und kaufmännischen Aspekten sowie mit Grundstückseigentümern. Für solche Fälle müssen tagtäglich neue Lösungen gefunden werden. Kein Projekt ist wie das andere und gerade das macht den Beruf so spannend und abwechslungsreich für mich. Zusätzlich ist es wichtig, in allen Phasen die Anforderungen an die Arbeitssicherheit zu kennen, zu kontrollieren und umzusetzen.

Besondere Herausforderung sind Bauprojekte an außergewöhnlichen öffentlichen Gebäuden. Wir bauen Mobilfunkanlagen nicht nur auf Türmen und Dächern, sondern auch in Kirchen, Schlössern und Burgen. Denkmalschutz bzw. baurechtliche Vorgaben sowie die Organisation des Bauablaufes erfordern in diesen Fällen viel Zeitaufwand und intensive Vorbereitung. Als Bauleiterin betreue ich je nach Komplexität zwischen 50 und 100 Projekte gleichzeitig, was ein hohes Maß an Eigenorganisation und Koordinationsvermögen verlangt.

Wahrscheinlich durch eine Mischung aus Ehrgeiz und Zufall. Ich habe 2010 als Teamassistentin angefangen und wollte mich von Beginn an weiterentwickeln. 2011 ergab sich kurzfristig die Möglichkeit, das Projektmanagement als Baukoordinatorin in einem E-Plus-Projekt zu übernehmen. Seit Mai 2013 bin ich Bauleiterin, 2014 wurde ich zur stellvertretenden Projektleiterin ernannt. Mit Vorbehalten oder Konflikten mir gegenüber als Frau musste ich mich bisher nicht auseinandersetzen. Der Respekt von Auftraggebern, Nachunternehmen und vom eigenen Team bestätigt mir, dass Bauleitung keine reine Männersache ist!

» Ausschlaggebend für meine Karriere waren neben dem Vertrauen von Vorgesetzten und KollegInnen harte Arbeit und unablässiger Einsatz. «

Meine Erfahrung aus der Immobilienbranche hat mir in der Kommunikation mit Kunden und Kollegen sehr geholfen. Letztlich stehen aber das Know-how und der Umgang mit allen Beteiligten im Projekt im Vordergrund. Ausschlaggebend für meine Karriere waren neben dem Vertrauen von Vorgesetzten und KollegInnen harte Arbeit und unablässiger Einsatz.