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„Man bleibt, wo das Herz hängt, auch wenn viel passiert“

Freileitungen sind Thema Nummer eins bei den Geschwistern Edin, Mirsada, Senad und Vater Redzep.

Interview mit Geschwistern Edin, Mirsada und Senad, die im Bereich Freileitung fest verwurzelt sind

Die Familie nicht nur privat, sondern auch beruflich ständig sehen: Das ist der Alltag der Geschwister Senad (45), Mirsada (40) und Edin (28). Bis vor kurzem war noch ihr Vater Redzep mit von der Partie, doch er hat seine wohlverdiente Rentenzeit angetreten und hilft nur noch manchmal aus.

Senad: Wenn man sich so gut versteht wie wir, ist es super. Man kann verschiedene Themen zwischendurch besprechen und EQOS Energie ist bei uns zu Hause stets präsent. Gerade unser Vater interessiert sich dafür, was gerade läuft. Da wir in unterschiedlichen Bereichen arbeiten, ergänzt sich das ganz gut.

Mirsada: Das sehe ich auch so. Wir können uns gegenseitig unterstützen und besonders am Anfang war es leichter, die eigenen Brüder mit Fragen zu belästigen, wenn ich etwas nicht verstanden habe.

Senad: Das war ehrlich gesagt nicht geplant. Unser Vater hat hier angefangen und ich wollte eigentlich nur ein halbes Jahr jobben. Nun bin ich schon 26 Jahre dabei.

Edin: Ich habe vor 14 Jahren ein erstes Praktikum bei EQOS Energie gemacht und dann 2012 als Baukaufmann angefangen. Ich kannte ja die ganzen Geschichten von meinem Vater und Senad, die Zeit auf Montage in unterschiedlichen Ländern. Ich fand das spannend und wollte mir das mal anschauen.

Mirsada: Bei mir war es eher Zufall, dass ich wie meine Brüder in der Freileitung gelandet bin. Ich habe 2009 am Empfang gearbeitet und wurde dann vor sechs Jahren gefragt, ob ich nicht wechseln möchte. Das war eine spannende neue Herausforderung, die ich bis heute nicht bereue.

» Wir sind quasi eine kleine Familie in einer großen. «

Mirsada: Am besten gefällt mir das familiäre Verhältnis im gesamten Team. Wir sind quasi eine kleine Familie in einer großen. Als Team-Assistentin lerne ich auch heute noch immer wieder neue Sachen und habe sehr viel Kontakt zu meinen Kollegen und Kolleginnen.

Edin: Puh, eigentlich liebe ich alles. Der persönliche Kontakt ist für mich auch sehr wichtig – deswegen fahre ich häufig auf Baustellen und tausche mich dort mit den Monteuren aus. Außerdem finde ich es super, dass ich so viel herumkomme. So lerne ich immer wieder neue Orte kennen. Nur im Büro zu sitzen, wäre, glaube ich, nichts für mich, da fehlt ein wenig die Abwechslung.

Senad: Ich war lange Zeit auf Baustellen unterwegs. Erst in der Kommunikationstechnik, dann in der Freileitung und im Mastbau. Leider hatte ich einen Bandscheibenvorfall und musste meine Tätigkeit draußen beenden. Jetzt arbeite ich als Disponent für Maschinen und Geräte in der Freileitung. Die Erfahrung draußen hilft mir enorm, wenn es darum geht, rasch zu reagieren und Probleme zu lösen. Wir sind mit den Österreichern und Luxemburgern eine tolle Familie, für mich gibt es trotz aller Ländergesellschaften nur eine EQOS Energie. Auch wenn in den letzten zehn Jahren viel passiert ist, bleibt man doch da, wo das Herz hängt.