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„Ich will die Arbeit unserer Jungs bis ins letzte Detail verstehen“

Digitale Medien sind für Sebastian eine große Erleichterung für sein Tagesgeschäft bei Infrastrukturprojekten wie der „Westküstenleitung“.

Interview mit Sebastian (30), Junior Projektleiter in der Business Unit Freileitung bei EQOS Energie

Digitale Kommunikation und soziale Medien sind das tägliche Brot für Sebastian. Als Junior Projektleiter Freileitung ist er im Projekt „Westküstenleitung“ unter anderem mit der Bürgerkommunikation betraut und setzt neben dem direkten Kontakt mit Eigentümern und Pächtern auch auf Facebook. Als „Digital Native“ freut er sich schon auf die neue EQOS Energie Mitarbeiter-App.

Als gelernter Systemelektroniker habe ich mich schon immer für den Kommunikationsbereich interessiert und bin deswegen auch erst bei EQOS Energie im Bereich Mobilfunk gelandet. Als ich dann die Möglichkeit bekommen habe, am Freileitungsprojekt „Westküstenleitung“ zu arbeiten, habe ich direkt zugeschlagen. Nachdem ich generell ein sehr neugieriger Mensch bin, probiere ich neue Dinge gerne aus. Privat bin ich ein Smartphone-Junkie und schon seit Jahren bei Facebook. Deshalb finde ich es super, dass wir diese Plattform in Abstimmung mit der TenneT einsetzen können. Bei diesem Projekt eignet sich die Kommunikation mit den Anwohnern über soziale Medien hervorragend, da die Menschen dort ohnehin vernetzt sind und Informationen bereitwillig teilen. Damit wird es viel einfacher, alle Interessierten zu erreichen.

» Spannend ist diese Aufgabe auch deshalb, weil die Menschen sehr unterschiedlich sind und in der Kommunikation auf jeden Fall Fingerspitzengefühl nötig ist. «

Ich hatte noch nie einen typischen Arbeitstag, hier ist jeden Tag etwas anderes zu tun. Das finde ich super spannend und ist mit ein Grund, warum mir die Arbeit so gut gefällt. Als stellvertretender Projektleiter bei der „Westküstenleitung“ verbringe ich im Schnitt circa 60 Prozent der Zeit mit Bürgerkommunikation, der Rest fällt auf administrative Tätigkeiten. Es gibt aber Tage, wo ich komplett mit Eigentümerterminen ausgelastet bin, an anderen wiederum ist viel Büroarbeit möglich. Üblicherweise melde ich mich alle zwei bis drei Wochen aktiv bei meinen Ansprechpartnern vor Ort und frage nach, ob sie etwas brauchen. Dazwischen informieren wir über Facebook und kümmern uns um administrative Angelegenheiten. Spannend ist diese Aufgabe auch deshalb, weil die Menschen sehr unterschiedlich sind und in der Kommunikation auf jeden Fall Fingerspitzengefühl nötig ist.

Die wahrscheinlich größte Herausforderung war eine, die ich mir selbst gestellt habe. Vor meinem Wechsel in die Freileitung habe ich in der Kommunikationstechnik gearbeitet, bin dort auf Masten geklettert und daher auch einiges gewöhnt. Im Februar war ich aber zum ersten Mal im Fahrwagen am Leiterseil und habe festgestellt, dass das überhaupt nicht vergleichbar ist. Anfangs hatte ich richtig Angst. Aber ich will als Projektleiter eben wissen, was meine Jungs draußen machen müssen. Mein Respekt vor dieser Arbeit ist durch diese Erfahrung noch größer geworden, als er eh schon war.

Am meisten freue ich mich darauf, dass ich mit der App auch von draußen Informationen abrufen kann. Ich finde es gut, dass es dann mehr kürzere Newsbeiträge geben soll, die ich zwischendurch lesen kann. Nachdem die meisten Kolleginnen und Kollegen ein Smartphone haben, bin ich sicher, dass bald jeder die App installiert haben wird. Ich bin schon sehr neugierig, was in der Endausbaustufe alles möglich ist und werde die eingebaute Feedback-Funktion wahrscheinlich ausgiebig nutzen.