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Zuschlag erhalten: EQOS Energie modernisiert 110 kV-Umspannwerk Lohhof

Entwicklung eines Spezial-Provisoriums für Avacon AG

EQOS Energie hat von der Avacon AG, einem der größten regionalen Energiedienstleister Deutschlands, den Zuschlag für umfassende Erneuerungsarbeiten des Umspannwerks Lohhof erhalten. Dabei fungiert EQOS Energie als alleiniger Auftragnehmer und verantwortet ab sofort die gesamte Bauleitung und Koordination rund um zwei der vier Lose – jenes der Elektromontage und -installation sowie jenes zur Installation von Baueinsatzkabeln. Der Aufgabenbereich reicht dabei von der Planung und Abwicklung sämtlicher Montagearbeiten über die Verlegung der Baueinsatzkabel, den Umbau der notwendigen Sekundärtechnik bis hin zur Prüfung und Inbetriebnahme des Umspannwerkes. Durch die Erneuerungsarbeiten ermöglicht EQOS Energie der Avacon AG deutlich mehr Versorgungs- und Betriebssicherheit in ihrer Aufgabe als regionaler Stromversorger und bringt das Umspannwerk Lohhof auf den neuesten Stand der Elektrotechnik.

Das Umspannwerk Lohhof ist eine Einfach-Sammelschienenstation, welche über zwei Transformator- und zwei Leitungsfelder mit Sammelschienenabschnitten verfügt. „Spannend an den Montagearbeiten ist, dass beide Transformatoren trotz der Montagearbeiten jederzeit betriebsbereit gehalten werden müssen, um im Notfall eine ausreichende Stromversorgung zu ermöglichen. Deshalb haben wir ein eigens auf solche Umbauarbeiten zugeschnittenes Provisorium entwickelt, das wir bei der Montage der Baueinsatzkabel, einem besonders sensiblen Bauschritt, verwenden werden. Das Provisorium und das dazugehörige Konzept waren auch jene Faktoren, die uns neben unserer langjährigen Expertise den Zuschlag für die zwei Projektlose gebracht haben“, erklärt Wladimir Haak, Leiter des Profit Centers Umspannwerke/HS-Anlagen im Bereich Energietechnik in Deutschland bei EQOS Energie.

Gebündelte Expertise aus Freileitungsbau- und Energietechnik in zwei Bauschritten

Sämtliche Umbauarbeiten führen Wladimir Haak und sein Team in zwei Bauabschnitten – jeweils einen der beiden Transformatoren betreffend – aus. Die Projektsteuerung und -ausführung erfolgt dabei nicht nur in enger Abstimmung mit Kooperationspartnern der anders vergebenen Projektlose, sondern auch mit den Experten aus dem Freileitungsbau von EQOS Energie. „Dadurch können wir unsere Expertise innerhalb der Energietechnik und dem Freileitungsbau bündeln und im Sinne des Kunden optimal einbringen,“ so Haak.

Der erste Bauabschnitt wird bereits im Februar 2020 fertiggestellt werden, der zweite folgt mit Ende Juni 2020. Je Bauabschnitt wird zuerst das notwendige Baueinsatzkabel verlegt und unter Einsatz des dafür notwendigen Provisoriums an dem jeweiligen Transformator angeschlossen. Anschließend werden die veralteten Geräte demontiert und entsorgt. Nach der Erneuerung der baulichen Anlage (Fundamente) durch andere Unternehmen, werden die neuen Primärgeräte durch die EQOS Energie Mitarbeiter montiert und angeschlossen. Ebenso wird die neue Sekundärtechnik vom EQOS Energie Expertenteam aufgebaut und angeschlossen. Zuletzt werden die kompletten Schaltfelder einer detaillierten Funktions- und Inbetriebnahmeprüfung unterzogen und betriebsbereit dem Kunden übergeben.