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In Stadtmitte entspringt ein Turm

Mobilfunkstandorte befinden sich in einem steten Wandel. Mal werden leistungsfähigere Übertragungssysteme nachgerüstet, mal die Antennen-Ausrichtung verändert. Und manchmal wird einfach das darunter liegende Gebäude saniert oder umgebaut. Dass während der Bauphase dennoch gefunkt werden kann, dafür sorgen auch temporäre Antennenträger.

Auf dem Hochhaus in der Promenadenstraße 5 mitten in Chemnitz befindet sich schon seit Jahren eine Mobilfunkanlage. Im Rahmen der seit längerem geplanten Umbauarbeiten am Gebäude sollen im Obergeschoss auch Lofts entstehen.

Klar, dass die vorhandene Mobilfunkanlage dort zukünftig stören würde. Deshalb suchte der Netzbetreiber schon seit geraumer Zeit nach einer neuen Standortlösung. Lange jedoch ohne Erfolg. Mit einem mobilen Ersatzmast lieferte die ALPINE-ENERGIE aus Dresden nun erstmal eine Zwischenlösung. Damit kann die zentrumsnahe Funkversorgung auch über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel aufrechterhalten werden. An der Hartmannstraße vis á vis dem Polizeipräsidium errichtete das Unternehmen kurz vor Weihnachten einen etwa 30 Meter hohen Turm in Stahlgitterbauweise. In nur zwei Tagen wurden die Einzelsegmente gestockt, nach insgesamt fünf Tagen waren auch die Funkanlagen wieder betriebsbereit.

Mit Erteilung der Standortbescheinigung durch die Bundesnetzagentur und nach Abnahme des Bauwerkes durch Ordnungsamt, Bauaufsicht, TÜV und Auftraggeber erfolgten die Inbetriebnahme der Übergangslösung und die Abschaltung des Altstandortes zum Jahreswechsel.