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Zuschlag erhalten: EQOS Energie übernimmt den Mastwechsel der 380 kV-Leitung zwischen Preilack und Streumen

Austausch von 13 Masten für 50Hertz Transmission GmbH

Mit dem Projekt „Mastwechsel 380 kV-Leitung Preilack-Streumen 559/560″ des Kunden 50Hertz Transmission GmbH hat das Profit Center Deutschland Nord/Ost der Business Unit Freileitungsbau einen neuen Auftrag gewinnen können. Durch die Betreibung des Übertragungsnetzes im Norden und Osten Deutschlands sichert unser Kunde die Stromversorgung von rund 18 Millionen Menschen. Um diesem Anspruch auch weiterhin gerecht zu werden, wird EQOS Energie ab kommendem April 13 Neugründungen und Mastwechsel auf der nördlich von Dresden gelegenen Strecke zwischen Preilack und Streumen vollziehen. Da dabei auch drei Bahnkreuzungen betroffen sein werden, für die entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssen, sind die Vorbereitungen jetzt schon im vollen Gange.

Erhöhung der Standsicherheit an Verkehrsknotenpunkten

Das Projekt ist im Rahmen der Anforderungen an die Zuverlässigkeit bestehender Freileitungen entstanden: Die Standsicherheit der Masten soll – gerade an Verkehrsknotenpunkten – langfristig gewährleistet werden. Daher müssen die bereits existierenden Masten verstärkt bzw. teils erneuert werden, um den veränderten Ansprüchen stand zuhalten. Die neu entstehenden Maste werden bei dem Vorhaben um den bereits bestehenden alten Mast gegründet. Dazu werden die alten Exemplare diagonal verankert, damit anschließend die Tiefbauarbeiten und Gründungen eines neuen Fundamentes von den eigenen Tiefbau-Experten durchgeführt werden können. Die darauffolgende Aufstellung und Anbringung der neuen sowie Demontage der alten Mastteile erfolgt hauptsächlich durch den Einsatz eines Autokrans. Für den gesamten Prozess des Masttauschs wird eine sogenannte „Mastwechselkolonne“ eingesetzt: Diese besteht aus einem Bauleiter, einem Obermonteur, einem LKW-Fahrer und zehn Monteuren, die sich von Mast zu Mast voran arbeiten. Pro eingesetzte Kolonne können so in der Woche zwei Masten gewechselt werden. Die Arbeiten sollen daher voraussichtlich im November 2020 beendet sein.

Besondere Absicherung der Bahnstrecke

Besondere Rücksicht muss auf die entlang der Masten vorhandene Bahnstrecke genommen werden: Der Schwenkbereich und die Ausladung der Autokräne muss so gewählt sein, dass die Aufstellung der neuen Maste die Bahnanlage nicht gefährden kann. Zudem wird die Bahnkreuzung durch ein beidseitiges Stahlgerüst geschützt, sodass die Anlage und der laufende Zugverkehr während der Umhängung von Erd- und Leiterseilen weiterhin problemlos funktionieren können.