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EQOS Energie erhält SCL-Zertifizierung für Freileitungsbau und Energietechnik

Unternehmen für hohe Arbeitssicherheits-Standards in Deutschland und Österreich ausgezeichnet

EQOS Energie investiert in die Arbeitssicherheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So hat der Dienstleister für komplexe Netz-Infrastrukturen gerade die Safety Culture Ladder (SCL)-Zertifizierung der Stufe Drei für die Business Units „Freileitungsbau“ und „Energietechnik“ erhalten. Das SCL-Zertifikat zeichnet Unternehmen aus, die für besonders hohe Sicherheit am Arbeitsplatz auf allen Ebenen der Organisationskultur sorgen. Die SCL-Zertifizierung von EQOS Energie ist gleich in zweierlei Hinsicht besonders: Zum einen wurden mit dem Freileitungsbau und der Energietechnik zeitgleich zwei Business Units auditiert und zertifiziert. Zum anderen erfolgte die Prüfung – nicht wie in den meisten Fällen üblich – für nur einen, sondern sogar für zwei Kernmärkte: Deutschland und Österreich.

Null Arbeitsunfälle als Ziel

Das Konzept der SCL ergänzt die Arbeitsschutznormen und die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen. Im Gegensatz zu letzteren bewertet diese keine Mindeststandards, sondern den Sicherheitsgrad, mit dem Mitarbeiter ihre Arbeitsprozesse ausführen. „Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat für uns immer höchste Priorität. Unser Ziel ist es, Arbeitsunfälle komplett zu vermeiden. Durch das Konzept der SCL lernen Mitarbeiter, Gefahrenpotentiale zu erkennen, diese sofort zu beseitigen und auch richtig an die notwendigen Abteilungen zu kommunizieren. Dadurch kommt es automatisch zu weniger Arbeitsunfällen und effizienteren Projektabläufen,“ erklärt Eric Mendel, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung bei EQOS Energie.

Umfassende Vorbereitungs- und Prüfverfahren

Als externer Auditor fungierte die DEKRA, eine führende Expertenorganisation und Prüfgesellschaft. EQOS Energie durchlief eine insgesamt einjährige Vorbereitungsphase zur SCL-Zertifizierung, die vom niederländischen Standardisierungsinstitut NEN vergeben wird. Dazu definierte das Health-Safety-Environment-Quality (HSEQ-)Kernteam zusammen mit der länderübergreifenden Führungsorganisation alle notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit. Neben ersten Selbstevaluierungen fanden mehrere Workshops gemeinsam mit Bau- und Projektleitern sowie Monteuren statt. Im Ergebnis finden sich standardisierte Prozess- und Kommunikationsverfahren zur Gefahrenidentifikation und Handlungsabläufe, die für alle Mitarbeiter gelten. Schlussendlich absolvierte EQOS Energie erfolgreich mehrere externe Audits von Baustellen im Freileitungsbau und der Energie-technik sowie am deutschen Firmensitz Biberach.

Sicherheitsbewusstsein als Qualitätsmerkmal

Die SCL-Zertifizierung besteht aus fünf Stufen, welche das Bewusstsein für Arbeitssicherheit und das damit verbundene vorbeugende Verhalten innerhalb des Unternehmens messbar machen. Ziel der SCL ist, das Bewusstsein und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter für Gefahrensituationen zu schärfen, eine effiziente und geregelte Gefahrenkommunikation auf allen Unternehmensebenen zu trainieren und dadurch unsichere Situationen und Zwischenfälle deutlich zu reduzieren. Das Kernkonzept der SCL können Mitarbeiter jederzeit und in jedem Unternehmen anwenden. Damit ist die SCL ein besonders praxisorientiertes und flexibles Sicherheitskonzept. Gleichzeitig lässt sich die SCL je nach Projekt und Unternehmenssektor gemäß den jeweiligen Anforderungen individuell anpassen. Darüber hinaus bietet sie auch einen Rahmen für sicheres Arbeiten, aller Beteiligten – ob Kunden, Partner, Lieferanten oder Mitarbeiter – miteinschließt.