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Zuschlag erhalten: EQOS Energie erweitert 380 kV-Anlage des Umspannwerks Lüstringen

EQOS Energie mit umfangreichem Ausbau-Projekt zur Energiewende im Umspannwerk Lüstringen von Übertragungsnetzbetreiber Amprion beauftragt.

Im Umspannwerk Lüstringen, gelegen im Osten Osnabrücks, steht ein weitreichender Ausbau an: Neben Anpassungen im bestehenden 110 kV-Teil der Anlage werden auch fünf Schaltfelder über drei Sammelschienen inklusive Umgehungsschiene neu errichtet. Den Zuschlag erteilte die Dortmunder Amprion GmbH dem Infrastrukturdienstleister EQOS Energie. Die Maßnahme ist notwendig, da die Umspannanlage Lüstrigen wichtiger Bestandteil der Energiewende ist und somit der langfristigen, zusätzlichen Stabilisierung des vorhandenen Transportnetzes bedarf.

Erster großer Erfolg für neuen Firmenstandort Oberhausen

„Für unseren jungen Standort Oberhausen ist der gewonnene Auftrag ein echter Meilenstein“, freut sich Uwe Brand, zuständiger Profit Center Leiter PC Umspannwerke/HS Deutschland West im Geschäftsfeld Energietechnik. Erst vor elf Monaten wurde die Betriebsstätte in Oberhausen eröffnet. Damit sollte regionale Nähe zu den ansässigen Energieversorgungsunternehmen geschaffen, gleichzeitig aber auch die Sparte Energietechnik in der Region Rhein-Ruhr weiter gestärkt werden. „Uns zeigt das entgegengebrachte Vertrauen der Amprion, dass unsere strategische Erweiterung Früchte trägt. So ist es uns gelungen, uns in der Kürze der Zeit stark zu positionieren. Es spricht für das Know-how unseres Teams, dass wir direkt nach Beendigung der Präqualifikationsphase einen so umfänglichen Auftrag erhalten haben“, äußert sich Brand weiter.

EQOS Energie übernimmt breites Aufgabenspektrum

Die Erweiterung des Umspannwerks Lüstringen beginnt bereits im November 2021. Die fünf neu zu bauenden Schaltfelder setzen sich aus drei Leitungs- und zwei Trafofeldern zusammen. In den kommenden Monaten arbeitet sich EQOS Energie abschnittsweise entlang des Freischaltungsprogramms des Kunden. Sie übernehmen dabei vielfältige Aufgaben, um die bestehende Anlage zu erweitern: Die Neumontage von Geräten und Betriebsmitteln – einschließlich der Montage von Stahl- und Hilfsstahlkonstruktionen und Anpassung diverser vorhandener Stahlunterkonstruktionen an die neuen Betriebsmittel – sowie die Neumontage von Seil- und Alu-Rohrverbindungen sind nur ein kleiner Teil der anfallenden Arbeiten. Damit einher geht der Einbau und die Erweiterung des Anlagenerdungsmaschensystems, um entsprechend die Montage der Erdungsverbindungen sowie Erdungs- und Phasenfestpunkte durchzuführen. Auch die Neuverlegung von Schutz-, Steuer, Meldeeinrichtungs- und Lichtwellenleiter-Kabel inklusive Anschluss und Spleißen wird von dem Infrastrukturdienstleister erbracht. Abgeschlossen werden die Baumaßnahmen zum Februar 2024.